Pfandvergleich

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Bevor Sie zu einem Pfandleihhaus gehen, sollten Sie sich gut informieren. Schließlich wollen Sie Ihren Wertgegenstand bei einem seriösen und guten Pfandleiher hinterlassen. Deswegen haben wir für Sie einige Kriterien rausgesucht, die für Ihren Pfandkreditvergleich wichtig sind.

Die Länge der Beleihungsfrist vergleichen

Egal ob Sie ein Handy oder ein Auto beleihen wollen, ein wichtiges Kriterium zur Beurteilung eines Pfandkredits ist die Länge der Frist. Die gesetzliche Regelung schreibt es vor, dass die Verwertung von zwei bis sechs Monaten zu erfolgen hat, sofern der Kunde nicht mehr seinen Verpflichtungen nachkommt. Bei einigen Pfandhäusern beginnt diese Frist bereits bei Vertragsbeginn. Dies bedeutet, dass die Verwertung eingeleitet wird, sobald die Kreditgebühren nicht mehr gezahlt werden. Bei anderen Pfandleihhäusern beginnt die Frist erst bei der ersten Nichtzahlung. Somit hat der Kreditnehmer noch die komplette Frist zur Verfügung.
Achten Sie daher darauf, wie viel Zeit Ihr Pfandhaus Ihnen einräumt. Je länger die Frist ist, umso flexibler ist die Möglichkeit einer Vertragsverlängerung. Achten Sie auch darauf, wie hoch die Rückkaufsumme ist. Diese setzt sich normalerweise aus dem Beleihungswert des Gegenstandes, den angefallenen Zinsen und den Pfandgebühren zusammen. Sollten zusätzliche Kosten anfallen, ist dies ein Ausschlusskriterium für das Pfandleihhaus.

Die Gebühren der Pfandkredite vergleichen

Die Pfandgebühren sind in Deutschland gesetzlich geregelt. Allerdings gilt dies nur für einen Pfandkredit bis maximal 300 Euro. Wird diese Summe überschritten, sind die Gebühren zwischen Pfandleiher und Kreditnehmer verhandelbar. Möchten Sie also einen Wertgestanden verpfänden, für den Sie mehr als 300 Euro bekommen würden, lohnt es sich, mehrere Pfandleiher miteinander zu vergleichen, da erst von dieser Summe an unterschiedliche Kosten entstehen.

Falls Sie als Kreditnehmer den Kredit nicht fristgerecht zurückzahlen können, versteigert das Pfandleihhaus den Wertgegenstand, um nicht auf den Kosten sitzen zu bleiben. Eine Alternative hierzu ist die Änderung der Vertragsverhältnisse. In diesem Fall sucht der Pfandleiher gezielt nach einem Käufer. Den erhofften Auszahlungsbetrag kann das Pfandhaus bereits zu diesem Zeitpunkt auszahlen. Dies ist jedoch nicht selbstverständlich. Findet eine Vertragsänderung statt, sollten keine zusätzlichen Kosten entstehen.

Die zusätzlichen Serviceleistungen vergleichen

Ein weiteres, wichtiges Kriterium für die Entscheidung für ein Pfandleihhaus können die zusätzlichen Serviceangebote sein. Diese sprechen zwar nicht unbedingt für die Qualität eines Pfandhauses, können aber zur Entscheidungsfindung beitragen. Bei Online-Pfandhäusern können beispielsweise die Transportangebote miteinander verglichen werden. Hier möchten die Online-Pfandleihhäuser den Versand so angenehm wie möglich gestalten.

Eine weitere Serviceleistung ist die Option das Pfand verkaufen zu können. In diesem Fall wird der Wertgegenstand nicht beliehen, sondern anderen Kunden zum Kauf angeboten. Der Kunde erhält beim Vertragsabschluss einen Teil des geschätzten Wertes ausgezahlt. Wird der Gegenstand verkauft, bekommt der Kunde schließlich den Restbetrag ausgezahlt.

Des Weiteren bieten Pfandleihhäuser auch die Möglichkeit an, Tresorräume als Lagerungsorte zu nutzen. Der Kunde kann seine Wertgegenstände in einem Tresor des Pfandleihers lagern. Dabei wird der Gegenstand nicht beliehen, sondern lediglich gelagert. Es entstehen somit nur Nutzungsgebühren für den Tresor.

Die vorhandenen Sicherheitsvorkehrungen vergleichen

In einem Pfandleihhaus werden oftmals wertvolle Gegenstände gelagert. Diese locken natürlich einige Kriminelle an. Deswegen sollte ein Pfandhaus über die nötigen Sicherungsvorkehrungen verfügen. Mangelnde Sicherheitsvorkehrungen sind ein negatives Qualitätsmerkmal. Zur sichereren Lagerung gehören alarmgesicherte Tresorräume mit Videoüberwachung. Zudem sollte auch der Transport sicher durchgeführt werden.