Online-Pfandhaus

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Wie funktioniert ein Online-Pfandhaus?

Vom Prinzip her funktioniert ein Online-Pfandhaus so ähnlich wie ein ganz normales Pfandleihhaus, das Sie vor Ort besuchen können. Anstatt den Pfandleiher persönlich aufzusuchen, kontaktiert der Kunde das Online-Pfandhaus per Telefon oder Kontaktformular auf der Website. Dabei teilt er alle notwendigen Informationen über den Wertgegenstand bzw. die Wertgegenstände mit.

Das Pfandleihhaus macht dem Kunden danach ein unverbindliches Angebot. Wenn der Kunde mit dem Preis und den Konditionen einverstanden ist, verschickt er den Wertgegenstand an das Pfandleihhaus, damit sich die Experten vor Ort ein besseres Bild machen können. Es besteht zum Teil auch die Möglichkeit den Pfandgegenstand abholen zu lassen.

Nachdem das Pfandhaus den Pfandgegenstand begutachtet hat, unterbreitet es dem Kunden ein verbindliches Angebot per Mail. Ist der Kunde nun immer noch mit dem Pfandkredit einverstanden kommt es zum Pfandkreditvertrag. Die Auszahlung erfolgt nicht als Barzahlung wie normalerweise, sondern als Banküberweisung oder über PayPal. Die Rückzahlung des Pfandkredits erfolgt über die gleichen Wege.

Was kann ich in einem Online-Pfandhaus beleihen?

In einem Online-Pfandhaus können fast die gleichen Wertgegenstände beliehen werden wie in einem normalen Pfandleihhaus. Zu beachten ist jedoch, dass die Wertgegenstände versendet werden können. Ein Motorrad, Auto oder ein Oldtimer können Sie beispielsweise nicht in einem Online-Pfandhaus verpfänden. Zu den gängigsten Wertgegenständen gehören Schmuck, Uhren oder Elektronik. Vor allem Geräte aus der Unterhaltungselektronik wie Handys, PlayStation oder Tablets werden oft beliehen.

Benötigt das Leihhaus eine Schufa-Auskunft?

In der Regel verzichten die Leihhäuser auf eine Schufa-Auskunft oder Bonitätsprüfung, da ihnen das Pfand als Sicherheit reicht. Außerdem werden keine Daten an die Schufa weitergeleitet.

Sind Online-Pfandhäuser genauso vertrauenswürdig wie andere Leihhäuser?

Auch die Pfandleiher, welche die Beleihung auf dem digitalen Weg anbieten, müssen sich an die Pfandleihverordnung halten. Diese regelt alle wichtigen Aspekte und bietet den Kunden Rechtssicherheit. Die Pfandgegenstände sind meist für den Transport versichert und bis auf dem Pfandleiher weiß niemand um was für ein Pfandobjekt es sich handelt. Zudem verfügen Online-Pfandleihhäuser ebenso über Tresoren zur Aufbewahrung.

Was passiert, wenn ich den Pfandkredit nicht zurückzahlen kann?

Wenn der Kreditnehmer (Kunde) seine Wertsachen nach spätestens sechs Monaten nicht auslösen kann und der Pfandkreditvertrag nicht verlängert wurde, darf das Leihhaus das Pfand zu Versteigerung anbieten. Erzielt das Pfand einen höheren Preis als der Kreditbetrag (inklusive Zinsen und Gebühren), erhält der Kreditnehmer den Überschuss ausgezahlt. Wird kein Käufer bei einer Versteigerung gefunden, kann der Pfandleiher das Pfandobjekt selbst verkaufen.